#VoiceOfTruffls: Der Benjamin-Franklin-Effekt

Jede Woche führen wir über unseren Instagram-Account eine neue Umfrage durch, die mit einem psychologischen Phänomen zusammenhängt. Neben der Auswertung Eurer Antworten posten wir eine knappe Erklärung der jeweiligen Phänomene hier auf unserem Blog.

Heute bei #VoiceOfTruffls: Der Benjamin-Franklin-Effekt.

 

Du willst dich beliebt machen? Dann bitte jemanden um einen Gefallen!

Klingt komisch, ist aber wahr: Grund dafür ist die „Kognitive Dissonanz”. So nennt man in der Sozialpsychologie – grob gesagt – einen unangenehmen Gefühlszustand. Benjamin Franklin hat beobachtet, dass Leute einem sympathischer werden, wenn man ihnen einen Gefallen tut. Jahrhunderte später wurde Franklins Theorie wissenschaftlich bestätigt: In einer Studie wurden Probanden nach Beendigung eines Experiments mit Geld belohnt. Eine Gruppe der Probanden wurde nach Erhalt des Geldes vom Forschungsleiter darum gebeten, einen Teil des Gewinns an ihn zurückzugeben. Er betonte dabei, dass es sich um einen persönlichen Gefallen handelte.

Die Kontrollgruppe wurde ohne diese Bitte nach Hause geschickt.

In einer späteren Befragung wurde festgestellt, dass die erste Gruppe – also die, die dem Versuchsleiter den Gefallen tun sollten – wesentlich mehr Sympathien für den Versuchsleiter hatten, als die Kontrollgruppe.

Wenn ihr also jemandem sympathisch sein wollt, bittet sie oder ihn vielleicht hin und wieder um einen kleinen persönlichen Gefallen. Übertreibt es aber nicht!

Benjamin Franklin hatte mit seiner Beobachtung der Kognitiven Dissonanz also recht, weshalb der Effekt heute volkstümlich nach ihm benannt ist.

Übrigens hat Benjamin Franklin auch den Blitzableiter erfunden, aber das ist eine andere Geschichte…


Rausschmeißer:

Wie wahrscheinlich ist es, dass Du in deinem jetzigen Job etwas ähnlich cooles erfindest? Na eben: Zur truffls-App

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