Mobile Recruiting – Veränderung des Bewerbungsprozesses durch das Smartphone

mobile recruiting: von überall bewerben

“Große Lücke zwischen Unternehmen und Bewerbern.”

Laut Forschern der Universitäten Frankfurt am Main und Bamberg hat erst jedes fünfte Unternehmen seine Stellenanzeigen für mobile Endgeräte optimiert. Allerdings nutzten nach einer Studie von Absolventa und der Ludwig-Maximilian-Universität München schon 2014 rund 60 % der Young Professionals Smartphones und Tablets für die Jobsuche. Eine krasse Diskrepanz also, die geradezu nach einer neuen Responsivität im Human Recruiting schreit.

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Die Jobsuche, blättern, klicken, merken

Wer deutlich vor der Jahrtausendwende als Hochschulabsolvent nach einem Job oder einem Praktikumsplatz suchte, ging überwiegend analog vor. Erhielt man als Absolvent keine Empfehlung oder Einladung, galt es Stellenanzeigen und Zeitungsartikel zu durchsuchen. Mit einem Filzstift wurden überwiegend samstags interessante Job-Angebote eingekreist und anschließend ging es an den langwierigen Bewerbungsprozess.

Bewerben in den letzten 20 Jahren: Vom Brief zu CD-ROM und USB-Stick

Schreibmaschine oder langsamer PC mit extrem geringer Speicherkapazität sowie ein Nadeldrucker stellten damals die modernen „Apps“ dar. (Aus heutiger Sicht) umständliches Verfassen des Anschreibens, die Vorbereitung der Bewerbungsmappe und das Eintüten in große Briefumschläge waren Bestandteile einer Bewerbung. Die Unternehmen mussten sich dann mit unzähligen Briefen auseinandersetzen. Das änderte sich erst im neuen Jahrtausend. Plötzlich wiesen Bewerber in ihren Motivationsschreiben auf eine Website hin, reichten eine CD-ROM ein und später einen USB-Stick mit den gespeicherten Informationen. Gerade in größeren Unternehmen galten diese Datenträger allerdings als äußerst unbeliebt, da riskant für das Firmennetzwerk.

Neue Spielregeln mit Internet und Email

Mit leistungsfähigem Internet, schnelleren PCs und Email-Anbietern öffneten sich allerdings schnell neue Türen für Personalverantwortliche und Jobsuchende. Unternehmen stellten zunehmend ihre Anzeigen auf firmeneigenen Websites aus und erhielten darüber hinaus die Möglichkeit, diese auf verschiedenen Jobportalen zu veröffentlichen. Schnellere und einfachere Bewerbungs- und Selektionsprozesse gingen mit einem disruptiven Ruck durch die Verlagsbranche einher. Und wie sieht das ganze heute aus?

Wie die digitale Transformation unser Surfverhalten verändert

Dass mittlerweile die Mehrheit der Deutschen täglich im Internet surft, ist nicht unbedingt überraschend. 2015 waren es laut einer Studie der ARD/ZDF 63 % (44,5 Millionen) der Gesamtbevölkerung, die jeden Tag im Internet surften. Das ist zwar nochmals eine Steigerung um 3,5 % im Vergleich zum Vorjahr, überraschend kommt dies allerdings nicht. Das Internet gehört mittlerweile, ähnlich wie schon der Fernseher zuvor, zur absoluten Grundausstattung in den deutschen Haushalten. 79,5 % der Deutschen verfügen über einen Internetzugang. Eine tägliche Nutzung ist also nur die logische Konsequenz dieser Entwicklung.

Immer mehr sind unterwegs online

Interessant ist aber, dass in derselben Studie auch ein Zuwachs der mobilen Internetnutzung festgestellt wurde. Die Studie kam sogar zu dem Ergebnis, dass die mobilen Internetnutzer bereits in der Mehrheit (55 %) seien. Die Beschränkung auf Desktop und Laptop wird dadurch immer mehr aufgehoben. Der Trend geht ganz klar in Richtung einer mobilen Internetnutzung auf dem Smartphone oder Tablet. Diese Ergebnisse decken sich mit einer Umfrage des Digitalverbands BITKOM. Laut dieser gibt es in Deutschland bereits 44 Millionen Smartphone-Nutzer, das sind starke 63 Prozent aller Bundesbürger ab 14 Jahren. In der Umfrage ging es nun darum herauszufinden, wozu genau die Nutzer ihr Smartphone gebrauchen. Unter anderem kam die Umfrage zu folgenden Ergebnissen:

  • 100 % der Nutzer telefonieren mit ihrem Smartphone,
  • 70 % bewegen sich in den sozialen Netzwerken,
  • 98 % nutzen die Foto- und Videofunktion ihres Smartphones,
  • und 93 % (!) surfen im Internet.

 

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Apps bestimmen den Alltag

Wir nutzen also immer mehr das Internet, wenn wir unterwegs sind. Trotzdem möchten wir aber möglichst dieselbe Funktionalität genießen, wie wir sie vom Schreibtisch zuhause gewohnt sind. Apps bestimmen unsere mobile Internetnutzung, Programme, die exakt auf das mobile Format des Smartphones oder Tablets angepasst sind. Es ist zu einer völligen Selbstverständlichkeit geworden, Carsharing über unser Smartphone abzuwickeln. Auch, wenn wir nach der nächsten Zug- oder Bahnverbindung schauen, bieten uns zahlreiche Apps Hilfe an. Hotelbuchungen, Lieferdienste, Konzertkarten; es gibt so viele Beispiele dafür, wie Apps unser alltägliches Leben vereinfachen. Umso verwunderlicher ist es, dass es bisher nicht möglich ist, seine Bewerbung per App einzureichen. Mobile Recruiting ist das Stichwort.

Natürlich ist es möglich, über den Browser auf die einschlägigen Jobportale zuzugreifen, die Navigation einer Seite im Browserformat lässt aber auf den mobilen Geräten manchmal sehr zu wünschen übrig. Der Bereich des Mobile Recruiting ist bisher auf dem App-Markt nahezu vollständig auf der Strecke geblieben. Ausnahmen bilden Apps großer Unternehmen wie Daimler, die aber nur unternehmensgebunden arbeiten. Die Bewerbung per App funktioniert also in solchen Fällen nur für Jobs des jeweiligen Konzerns. Dass eine derart eingeschränkte App keinen langfristigen Erfolg verspricht, musste auch Daimler einsehen, die die App mittlerweile wieder aus den Stores genommen hat. Es mangelt also immer noch an einer App für „alle“ Jobs, die konzernunabhängig und komplett mobil funktioniert.

Truffls – die Trüffelsuche auf dem Arbeitsmarkt

Dieses Konzept einer modernen, voll funktionsfähigen, mobilen Bewerbungsapp geht mit der Erkenntnis einher, dass der Bewerbungsprozess der letzten zehn/fünfzehn Jahre einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Personalabteilungen, die mit Emails und Briefen überflutet werden und dann unzählige Absagen versenden – vorausgesetzt, sie beantworten tatsächlich alle Bewerbungen – könnten sich mit einer Umstellung des Bewerbungsprozesses hin zu Mobile Recruiting viel Aufwand sparen. Nicht zuletzt sollten Head Hunter auch das Phänomen der Responsivität nicht unterschätzen: Wie signalisiere ich als Unternehmen einem Bewerber bereits im Vorfeld glaubhaft mein Interesse?

Truffls denkt den Bewerbungsprozess völlig neu

Mit truffls ist nun ebenjene App auf dem Markt, die genau auf diese Überlegungen eingeht. Truffls ist einfach, direkt und mobil. Das Design und die Bedienung wecken Erinnerungen an eine andere App: truffls ist das tinder für Jobs! Wie bei der populären Dating-App entstehen hier nur Matches, wenn tatsächlich ein gegenseitiges Interesse beider Parteien besteht. Die Interessenbekundung läuft zunächst völlig anonym. Als Unternehmen lädst Du Dein Jobangebot bei truffls hoch und schaust Dir dann Profile von Bewerbern und Bewerberinnen an. Als Bewerber kannst Du Dein Profil selbst ausfüllen, oder es mit deinem XING- oder LinkedIn-Profil verknüpfen. Sowohl das Unternehmen als auch die Bewerber bekommen also mehrere Vorschläge von uns präsentiert.

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Swipe links, swipe rechts

Die Bedienung funktioniert dann genau so wie bei Tinder: Wischst Du nach links, bedeutet das, dass Du kein Interesse am Jobangebot bzw. an dem Bewerber hast. Wenn Du nach rechts wischst, ist der erste Schritt zu einer möglicherweise produktiven Zusammenarbeit getan. Mobile Recruiting kann so simpel sein.

Nicht zuletzt kannst Du interessante Jobs auch mit Deinen Freunden teilen, indem Du nach unten wischst. Dies wird besonders dann interessant, wenn jemand aus Deinem Umfeld zum Beispiel eine Ausbildungs- oder Praktikumsstelle sucht.

Truffls lernt durch Deine Aktionen stetig mit. Je mehr Du also swipest, desto besser werden die Job-Vorschläge in der App.

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Fazit: Responsivität ist der Schlüssel

Was macht truffls also so einzigartig? Die App treibt die digitale Transformation an, anstatt sich ihr nur anzupassen. Wir von truffls haben erkannt, dass gerade im Bereich des Human Resourcing erhebliche Modernisierungs-Maßnahmen ergriffen werden müssen. Mobile Recruiting muss das Ziel sein. Karl Kratz, Online Marketing-Experte, hat es bei einem Vortrag über Jobsuche auf der Co-Reach 2015 so ausgedrückt: „Wir (als Unternehmen) müssen uns tatsächlich was ausdenken, wie wir die Leute anflirten“. Der Bewerber oder die Bewerberin geht also auf die Avancen des Unternehmens ein, antwortet auf sie. Dieser Umstand wird auch als Responsivität bezeichnet und gerade darin liegt die Stärke von truffls. Ist ein Match gefunden, signalisiert das beiden Parteien „OK, hier ist jemand, der ernsthaft Interesse an mir und meinen Fähigkeiten hat“.  So wird der Grundstein für eine ehrliche und produktive Zusammenarbeit gelegt und die erfolgreiche Bewerbung per App ist perfekt!

 

Hat Dich die Beschreibung neugierig gemacht? Wenn auch Du die Vorteile der neuen Job App truffls kennenlernen möchtest, dann lade Dir die App bei Google Play oder im Apple App Store herunter!

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