Warum hast du ne Maske auf?

Warum hast du ne Maske auf?

…oder warum wir keinen Dresscode haben.

 

Die Geschichte vom Eisberg

Stellen wir uns einen Eisberg vor: Oberhalb der Wasseroberfläche kann alles gesehen werden, unterhalb schwimmt jedoch noch ganz viel mit, das ohne die richtigen Gadgets nicht sichtbar ist. Die Metapher mit dem Eisberg kann auf viele Bereiche angewendet werden. Beispielsweise bei persönlichen Beziehungen. Auf der ersichtlichen Seite ist zum Beispiel die Stimme, mit welcher Du zu Dir nahestehenden Personen sprichst oder die Grimasse, die Du ziehst, wenn Dein Chef etwas Dummes sagt. Auf der unsichtbaren Seite befinden sich die Gefühle oder Instinkte, die du gegenüber deinem Chef wahrscheinlich eher versteckst. Durch den Ton in Deiner Stimme kann zum Beispiel Aggression oder Zuneigung vermittelt werden und durch Deine Mimik zum Beispiel Begeisterung oder Distanz. Auch in der Unternehmenskultur gibt es eine Sachebene und eine Gefühlsebene. Zur sichtbaren Sachebene gehört unter anderem die Gestaltung des Büros. Auf der unsichtbaren Gefühlsebene kann diese Gestaltung dann beispielsweise zu einer transparenten Unternehmenskultur führen, indem Personen aus unterschiedlichen Departments nebeneinader sitzen. Auch der sichtbare Faktor Dresscode hat großen Einfluss auf die Gefühlsebene, denn: 

 

Kleider machen Leute

Einen Dresscode vorzugeben, führt dazu, dass niemand unsicher morgens in den Kleiderschrank schaut. Niemand wird wegen seiner oder ihrer Kleidung diskriminiert. Außerdem kann so ein schönes homogenes Gebilde entstehen. Keiner tanzt aus der Reihe und jeder tanzt zur gleichen Musik.

 

Wie würde es denn Aussehen, wenn der*die Banker*in mit Jogginghose ins Büro kommt?

Klar jetzt kann argumentiert werden, dass der Mensch einem Anzugträger oder einer Anzugträgerin mehr Vertrauen schenkt. Das ist jedoch lediglich so, weil wir von klein auf dieses Bild in den Kopf gepflanzt bekommen. Vielleicht vertrauen einige Menschen auch Berater*innen mit Jogginghose mehr. Nicht ohne Grund ist für alle Influencer*innen ein Wort heilig: Authentizität. 

 

All die Punkte, die offensichtlich für einen Dresscode sprechen, sind tatsächlich Gründe, warum es bei uns keinen Dresscode gibt. Was zum Teufel ist gut daran, wenn jeder Teufel Prada trägt, Jungs am besten Camouflage und Mädchen nur Pink? Nach außen wirkt ein Dresscode doch nur intolerant und eindimensional. Niemand muss unsicher in den Kleiderschrank schauen. Niemand soll wegen der Kleidung diskriminiert werden. Mit einem Dresscode kann Toleranz am Arbeitsplatz nicht voll und ganz entfaltet werden. Egal ob Jogginghose, FlipFlops, Lackschuhe, Sneaker, Hemd oder Unterhemd – die Kleidung sagt nichts über das Talent aus. Wer mit einer Maske ins Office kommt und sich verstellen muss, fühlt sich vermutlich nicht enabled genug, um voll und ganz sein wahres Gesicht und somit auch Talent zu offenbaren.

 

Unter der Maske (Unterwasser)

Eine heterogene Gruppe bringt nicht nur unterschiedliche Stile, sondern auch unterschiedliche Ideen für das Unternehmen. Zu große Similarität führt dazu, dass jeder in der Gruppe ähnliche Gedankengänge hat und somit gleiche Lösungswege vorherrschen. Bei truffls wollen wir gemeinsam den heterogenen Arbeitsmarkt verändern. Der individuelle Kleidungsstil führt zu mehr Entfaltung und beeinflusst somit eindeutig die unsichtbare Ebene in unserer Unternehmenskultur, dazu gehören Lernstile, Kommunikationsstile und vieles mehr. Je mehr sich jede*r hier selbst verwirklichen kann, desto höher ist die Motivation und desto besser können wir auf unterschiedliche Bedürfnisse und Trends eingehen. 

 

Falls du genug vom Dresscode deines Unternehmens hast, helfen wir dir bei truffls einen Job passend zu deinem Kleiderschrank zu finden.

Hier geht’s zur App.

 

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInEmail this to someone

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.